
Betis' Hoffnungen auf das Europa-League-Viertelfinale nach dem Einbruch in Athen in der Schwebe
Mit einem Mann mehr, aber im Rückstand — Betis wurde in Athen ausgetrickst und muss nun das Rückspiel gewinnen, um ihren Europa-League-Traum am Leben zu erhalten.
Real Betis' Weg ins Viertelfinale der Europa League ist nach einer überraschenden 0-1-Niederlage auswärts bei Panathinaikos deutlich schwieriger geworden, besiegelt durch einen späten Elfmeter von Taborda in den Schlussminuten.
Pellegrinis Mannschaft dominierte das Ballbesitzspiel während der gesamten Partie, bot aber wenig, um die griechische Abwehr zu gefährden. Cucho Hernández war ihr hellster Lichtblick und zwang Alban Lafont zu einigen Paraden, doch die Kreativität im letzten Drittel ließ schmerzlich zu wünschen übrig.
Das Spiel schien sich entscheidend zugunsten von Betis zu wenden, als Panathinaikos-Mittelfeldspieler Zaroury in der 60. Minute seine zweite Gelbe Karte sah und die Gastgeber mit zehn Mann und noch dreißig Minuten zu spielen zurückließ. Stattdessen grub sich Panathinaikos noch tiefer ein, organisierte sich brillant und gewann im Spielverlauf zunehmend an Selbstvertrauen.
Der Schlag in die Magengrube kam in der 88. Minute. Diego Llorente — der selbst kurz darauf vom Platz gestellt wurde — verursachte einen ungeschickten Elfmeter, und Taborda trat an und verwandelte mit Ruhe und Klasse, entfachte bei den Athener Fans wahre Jubelstürme und hinterließ Betis völlig geschockt.
Es ist ein schmerzhaftes Ergebnis für eine Mannschaft, die echte Ambitionen hatte, in der diesjährigen Europa League weit zu kommen. Das Rückspiel in Sevilla wird nun zu einem Pflichtssieg.
Panathinaikos 1-0 Real Betis (Taborda 88' Elfmeter)